期刊名称:Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik
印刷版ISSN:1863-6470
出版年度:2010
卷号:2010
期号:01
出版社:Editors of ZIS
摘要:Einleitend wäre hier zunächst von einem Rechtsgelehrten zu
sprechen, der einen Fall zu lösen hatte, der kein solcher war,
wenn anders denn ein „Fall“ dann nur vorliegen kann, wenn
es um einen Sachverhalt geht, der zu ähnlichen Ereignissen
im Modus der Vergleichbarkeit steht, der also ein ‚einer unter
mehreren’ wäre: unter mehreren gewesenen, die es zulassen,
für den einen jetzt ein Urteil zu suchen, es vermittelnd im
Modus von Differenz und Ähnlichkeit zu erschließen; ein
Urteil, das im besten Fall den Status von „Gerechtigkeit“ für
sich beanspruchen darf. Nun ging es aber bei diesem ‚Fall’
(der also keiner war), mit welchem sich der Richter (denn ein
solcher war der genannte Rechtsgelehrte) zu befassen hatte,
genau um die Frage nach der Vergleichbarkeit schlechthin,
nach der Vergleichbarkeit dessen, was es seiner eigenen
Satzung gemäß nur ein einziges Mal würde gegeben haben
dürfen, dessen also, was kein Fall würde sein sollen; was
dann ein Fall für sich wäre, sobald es eben zum juristischen
Fall gemacht worden sein würde: Der Richter hatte, ganz und
gar buchstäblich, den Fall des Falles zu beurteilen, der ihm,
grundlegend paradox, weil ausschließlich in der Figur des
Paradoxons denkbar, als Fall der Fälle, drei an der Zahl,
vorlag.